Alt Guthendorf wurde 1210 erstmals als „Guthendorp“ erwähnt. In einer Urkunde von 1371, in der Herzog Albrecht von Mecklenburg mehrere Orte an den Schweriner Bischof verpfändete, tauchen „Guthendorpe“ (Alt Guthendorf), „Nigen Guthendorpe“ (Neu Guthendorf) und „Brunestorpe“ auf. Die wechselnden Endungen „-dorf“ und „-torf“ gehen nicht auf Torfabbau zurück, sondern vermutlich auf regionale Aussprachen deutscher Siedler.
1576 gehörte Alt Guthendorf den Junkern Curt und Joachim von Zeppelin, entfernt verwandt mit dem bekannten Luftschiffbauer. Vor 1794 war ein Herr von Hoben Eigentümer, bevor Christian Ernst Friedrich von Vogelsang beide Dörfer erwarb.