Der Ortsteil Dänschenburg wurde im Jahr 1247 erstmals urkundlich erwähnt. Wie der Name nahelegt, befand sich in unmittelbarer Nähe des Dorfes einst eine Burg der Dänen, die vermutlich zwischen 1167 und der Gründung des Bauernhofes Dänschenburg errichtet wurde. Bis ins 15. Jahrhundert war sie Wohnsitz des dänischen Marschalls Nikolaus Olac.
Bis heute prägt die Kirche, die im Jahr 1256 fertiggestellt wurde, das Dorfbild und zeugt von der langen Geschichte des Ortes.
In den folgenden Jahrhunderten durchlief Dänschenburg eine bewegte Entwicklung. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde das Dorf schwer verwüstet: Viele Gebäude waren verfallen, Viehbestand und Vorräte fehlten, das Land lag brach. Auch im Siebenjährigen Krieg wurden die Bauern unter der preußischen Besatzung stark unterdrückt – vielfach auf brutale Weise.