Fahrenhaupt stand bis zum Jahr 1805 im Besitz von Cuno Hans Carl von der Lühe. Zu diesem Zeitpunkt umfasste das Gut 21 Gebäude, von denen jedoch nur eines als Wohnhaus genutzt wurde.
Am 1. April 1822 brach durch „ruchlose Hand“ in einem Stall ein Feuer aus, das rasch auf ein angrenzendes Gebäude übergriff. Trotz vorhandener Löschgeräte brannten sämtliche Gebäude vollständig nieder. Nach dem Tod des damaligen Besitzers, Kammerjunker Julius Diederich von der Lühe, im Jahr 1824, wurde das Gut auf Befehl des Großherzogs von der Sülzer Saline erworben. Von diesem Zeitpunkt an gehörte Fahrenhaupt zum Domanialamt Ribnitz.
1849 führte der damalige Pächter Friedrich Matthies eine umfassende Flurneuordnung durch: Die Ackerflächen wurden neu parzelliert, und ein neues Wegenetz wurde angelegt.