Kloster Wulfshagen wurde im Jahr 1233 erstmals urkundlich erwähnt. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts übernahm die Familie von Zepelin die Herrschaft über das Gut – fortan hieß der Ort Zepelin-Wulfshagen. Im Dezember 1730 wurde das Gut an das Kloster Ribnitz verkauft und erhielt den offiziellen Namen Kloster Wulfshagen.
Um das Jahr 1800 entstand auf der höchsten Erhebung des Ortes die Dorfkirche, ein Fachwerkbau mit einem kunstvoll gearbeiteten Schnitzaltar aus der Zeit um 1500. Sie ist bis heute das prägende Wahrzeichen des Ortes.
Im Jahr 1898 lebten in Kloster Wulfshagen eine Pächterfamilie, ein Schäfer, ein Küster, ein Klosterjäger mit dem Namen Ludwig Treu sowie vier Forstarbeiter. Insgesamt wurden 87 Erwachsene und 38 Kinder gezählt – zusammen 125 Einwohner. Heute liegt die Einwohnerzahl darunter, doch der Bau neuer Eigenheime sichert dem Ort auch weiterhin eine Perspektive.